
Wir vermitteln nach museumspädagogischen Grundsätzen einen lebendigen Einblick in mittelalterliches Leben und Kultur und nutzen dazu ein jahrelang entwickeltes und bewährtes Konzept. Dies geschieht üblicherweise vor dem Hintergrund unseres originalgetreu rekonstruierten Zeltlagers, doch sind alle Vorführungen auch an anderen geeigneten Örtlichkeiten, z.B. Museen oder Schulen, möglich. Bei der Vermittlung der Inhalte stellen wir uns selbstverständlich auf das jeweilige Publikum ein. Auf Grund ausgiebigen Quellenstudiums sind wir uns darüber im Klaren, dass es sich bei der Darstellung mittelalterlichen Lebens immer nur um eine Annäherung und Interpretation nach dem aktuellen Wissensstand handeln kann.
Unser großes mittelalterliches Zeltlager ist mit entsprechenden Gegenständen des täglichen Lebens ausgestattet. Die Zelte sind dabei als Schauzelte für das Publikum konzipiert, d.h. vom Eingang eines jeden Zeltes aus kann die authentische Einrichtung betrachtet werden. Mitglieder unseres Vereines geben gerne Erläuterungen zu den Gegenständen und deren Funktion.
Für die Dauer der Veranstaltung wohnen wir in den Zelten und beleben das Lager mit den verschiedensten Aktivitäten wie Kochen, Essen, Handarbeiten, Handwerk, Spielen und Schlafen.
Das Zeltlager besteht aus bis zu sechs Zelten und einem Baldachin. Wir greifen dabei auf die beiden Zeltformen Pavillion und Geteld zurück, die für das 12. Jahrhundert belegt sind. Wie die historischen Vorbilder sind unsere Zelte aus Leinen gefertigt.
Im Detail besteht das Lager aus einem großen Pavillion (5 m Durchmesser, ca. 4.5 m Höhe), einem weitereren Pavillion (4 m Durchmesser, ca. 3.5 m Höhe), zwei großen Getelten (je 7.5 m Länge, 3.5 m Breite, 2.5 m Höhe), zwei weiteren Getelten (je ca. 5.8 m Länge, 2.8 m Breite, 2.3 m Höhe). Ergänzt wird es durch einen 4 x 6 m großen Baldachin und einen kleinen Windschutz für die Feuerstelle.